Abschließend bin ich der Meinung, dass ein verpflichtendes soziales Jahr zwar gut gemeint ist, aber die falsche Lösung darstellt. Die positiven Effekte, wie die Förderung sozialer Kompetenzen, lassen sich nicht durch Zwang erreichen. Im Gegenteil: Nur wer freiwillig hilft, hilft auch wirklich gut. Statt einer Pflicht sollten Schulen und Regierungen daher freiwillige soziale Jahre attraktiver machen – zum Beispiel durch bessere finanzielle Unterstützung, gute Betreuung und die Anerkennung der geleisteten Arbeit für spätere Bewerbungen. Auf diese Weise würde man den Geist des Helfens bewahren, ohne die Jugendlichen zu entmündigen.